Iris Minder – der Inbegriff
für Theaterschaffen

Lic. phil. I in europ. Ethnologie und Germanistik, Studium Theaterwissenschaft an der Uni Bern, diplomierte Theatertherapeutin, Regisseurin, Autorin, private Schauspielausbildung.


Iris Minder GrenchenSeit 1969 ständig nebenberuflich, ab 2000 hauptberuflich als freie Bühnenkünstlerin (Regisseurin/Autorin/Projektleiterin) tätig.

Mitglied Berufsverband A.C.T.Als Schauspielerin eigene Kleintheaterproduktionen, langjährige Regie- und theaterpädagogische Erfahrung mit Erwachsenen, Senioren, Kindern und Jugendlichen.

Dozentin für Theater an der Fachhochschule für sozialpädagogische Berufe FSB und an der Hochschule für Heilpädagogik (bis 2009), Gastreferentin an der Hochschule für Sport Magglingen (bis 2014), Initiantin und Mitbegründerin der Puppenbühne Kashmir (bis 1985).

Initiantin und Gründerin der Schopfbühne Grenchen, der Seniorenbühne Grenchen, des Kindertheaters BLITZ, des Kindertheaters LOKI in Lommiswil, Zusammenarbeit mit Schulen und Kirchen im Bereich szenisches Arbeiten, Kursleiterin Freifach Theater an den Schulen Grenchen, Initiantin und Gründerin der Freilichtspiele Grenchen und Mitinitiantin der GTG, Gesamtschule für Theater Grenchen. Gründerin der Gruppe TRITTSIEGEL für SZENENSPIELE. Führt das eigene Theater GÄNGGI in Grenchen.

Iris Minder erhielt für ihr Theaterschaffen den Kulturpreis 2006 der Stadt Grenchen.

Website: www.irisminder.ch

Theaterkurzlebenslauf

  • 1969–1971: Privater Gesangs- und Sprechunterricht bei Adolf Stanek und Rej Nischiutschi, Luzern
  • 1972–1973: Privater Schauspielunterricht bei Peter Neuhaus, Bern.
  • 1972–1973: Theatergeschichte an Uni Bern
  • 1975–1985: Inszenierungen im Deutschunterricht an den Schulen Dr. Rischik, Bern
  • 1983–1986: Mehrere Auftritte mit der eigenen Puppenbühne Kashmir: Arbeit als Autorin, Puppenherstellung, Requisiten, Bühnenbild, Inszenierung, Spiel
  • 1981–1991: Remise Bühne Jegenstorf: Regieassistenz bei Ueli Bichsel (Nachtasyl), bei Helmut Pietz (Biedermann und die Brandstifter). Regie: Comedyprogramm. Dramaturgie: PR, Werbung, Programm. Spiel in verschiedenen Produktionen unter der Leitung von Harald Feller.
  • 1991–2006: Schopfbühne Grenchen: Dramaturgisches: Stückbearbeitung, Programm, PR, Werbung. Regie: Gschässigi Lüt (J. Patrick), Sarah Paris: Ahnenbeschwörung; Fröhliche Geister (Noel Coward), Ir eigete Falle (J. Hayes), Süsser Tod (Agatha Christie), Güdelmäntig (Thomas Hürlimann), Die Ratten (Gerhard Hauptmann), Das Goldene Kalb (Maria Jotuni, Übersetzung, deutsche Erstaufführung), Kunibert von Rosenau zu Rosenau (Iris Minder, Text und Regie)
  • 1996–2001: 60 Psychodrama geleitet (Regie in Kleinstproduktionen)
  • 2000–2001: MOMO von Michael Ende als Schauspielerin unter der Leitung der Regisseurin Rita Portmann
  • 2001: Leitung Projektwoche Theater für Behinderte, Stiftung Battenberg, Biel
  • Weiterbildungen bis 2014:
    Weiterbildung mit mehreren Workshops bei Andreas Berger, Helga van Riet, Samuel Herrmann Bucher, Yve Stöcklin, Werner Wüthrich, Pierre Byland. Vier Jahre Gesangsunterricht bei Ursula Schifferle, Steeldrumunterricht und Bandmitglied bei Susi Reinhart
  • 2002–2003: SERVIERCLOWNDUO mit Rhaban Straumann
  • 2002–2004: Spielerin im burlesken Stück DAS WAHRE LEBEN DER HELVETIA mit Andrea Büchler, Luzern unter der Leitung von Thomas Scheidegger, Bern
  • 2003: Freilichtspiel DIE EULE Text und Regie: Iris Minder; SCHWARZE KOMÖDIE von Peter Shaffer Bärgbrünnli, Regie; DIE RATTEN von Gerhard Hauptmann bei Schopfbühne Regie;
  • 2004: Musical DAS ZEITLOCH (Auftrag der Musikschule) Text, Regie; Kabarett für 450 Jahre Grenchner Schulen Text, Regie; Schopfbühne: DAS GOLDENE KALB von Maria Jotuni, deutsche Erstaufführung. Text/Regie; Auftrag Kt. Solothurn: Jugendprogramm zum Thema Jugendpolitik
  • 2005: Freilichtspiel GIIGERAIN Text, Regie: Iris Minder; Seniorenbühne FRÜHLINGSABEND, SKETCH-PROGRAMM Seniorenbühne, Text/Regie
  • 2006: Schopfbühne Grenchen: KUNIBERT VON ROSENAU ZU ROSENAU, Text, Regie. Kindertheater Blitz WEIHNACHTSGESCHICHTEN Text/Regie
  • 2007: Freilichtspiel CHRÄJERUEF, Text/ Regie
  • 2008: Kindertheater Blitz: FÜNF, DIE AUSZOGEN DAS GRUSELN ZU LERNEN, Text/Regie; Atelierproduktion: THEATER, THEATER … ALLES DREHT SICH UMS THEATER; Seniorenbühne EIN KOFFER VOLLER ERINNERUNGEN. SZENISCHE FÜHRUNG (Szenenspiel) mit Sandra Sieber zu 90 Jahre Generalstreik in Grenchen. Kindertheater Blitz spielte an den Kinderbilderbuchtagen in Grenchen. Gründung des Kindertheaters Lommiswil, LOKI
  • 2009: Freilichtspiel Grenchen mit Uraufführung: FRÖMDI HERRE – FRÖMDI DIENSCHTE (Musik komponiert von Silvan Bolle). 3. Publikumspreis für EIN KOFFER VOLLER ERINNERUNGEN an den Theatertagen Aarau der Seniorenbühne inkl. verschiedene Gastspiele in der ganzen Schweiz; Kindertheater BLITZ an den Schweizerischen Kindebilderbuchtagen mit BREMER STADTMUSIKANTEN. Vorführung des Kindertheater Lommiswil mit IMPROVISATIONEN.
  • 2010: Regie bei BÄREWIRTS TÖCHTERLI in Signau; SZENISCHE FÜHRUNG in Büren a.A. mit Sandra Sieber. Stück- und Regieauftrag der Musikschule Grenchen mit BLITZ und dem Stück S ZAUBERLIECHT; Regie und Dramaturgie bei Konzert von Bocc’aperta in Solothurn; STRASSENTHEATER an Kulturnacht Grenchen; IMPROVISATIONEN mit BLITZ; Märchenproduktion LILLY Text und Regie.
  • 2011: Uraufführung 5. Freilichtspiel Grenchen ICH GLAUB‘ MICH TRITT EIN PFERD, Text und Regie, Uraufführung: LEBENSTRÄUME, Coproduktion Kindertheater BLITZ mit Seniorenbühne; Uraufführung DIE INSEL mit der Seniorenbühne; Uraufführung der szenischen Führung AUF DEN WELLEN DES WINDES GLEITEN zu 80 Jahren Flughafen. (bei allen Text und Regie)
  • 2012: BREMER STADTMUSIKANTEN mit LOKI-Theater, Lommiswil; Uraufführung D BELLE UND DS BIISCHT, auf Schloss Landshut; Grenchner Kulturnacht 2012 mit Kindertheater BLITZ mit DIE BLAUE BLUME; Gastspiele der Seniorenbühne mit DIE INSEL bis Juni; Atelierproduktion DER LETZTE EINSATZ; Trittsiegel Spiel zusammen mit Sandra Sieber: L’HOMME FATAL. (bei allen Text und Regie)
  • 2013: Seniorenbühne Grenchen: CHLINI WÄLT
    Atelierproduktion: DER LETZTE EINSATZ
    Kindertheater LOKI: LEBENSTRÄUME
    Kindertheater LOKI: Sonderprogramm THEATERZIRKUS, April
    10 Jahre Freilichtspiele Grenchen UHREGRÜBLER
    SZENISCHE FÜHRUNG in Büren a.A. JUMPFER KUSTERLI GIBT SICH DIE
    EHRE (bei allen Text und Regie)
  • 2014: BLITZ, 10 Jahre, DER TANZ MIT DEN FLASCHENGEISTERN (Januar 2015)
    Szenenspiel, DIE WILDEN FÜNFZIGER JAHRE, Grenchen, Mai/Juni
    Szenenspiel, SCHLAFLOS AUF LANDSHUT, Utzenstorf, August/September; Kindertheater LOKI, ALT-JUNG, Projekt mit Senioren (Vorstellung 28. Januar 2015); Wiederaufnahme DER LETZTE EINSATZ, 1./2. November, Grenchen; Derniere mit CHLINI WÄLT der Seniorenbühne, 16. August, Grenchen; ADOLF GSCHWIND, im Museum Grenchen, mit Tom Muster
    (bei allen Text und Regie)
  • 2015: Freilichtspiel Grenchen, Näbu, Text und Regie
    Szenenspiel im Auftrag der GAW-GmbH, Solothurn: Auf den Lichtwellen
    Seniorenbühne: Ein Koffer voller Erinnerungen, Kinder der 50er und 60er Jahre
  • 2016: Realisierung des eigenen Theaterraumes Gänggi am Höhenweg 7 in Grenchen DAS KALTE HERZ, nach Wilhelm Hauff, Text und Regie. Kompositionen und Band: Bruno Schaad und Peter Schenker.
    Freilichtspiel auf Schloss Landshut, Text und Regie: Die von Rosenau zu Landshut